Schulkinder jubeln in die Kamera.
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Internationale Wissens- und Austauschplattform für Schulernährung gestartet

Quelle: pixabay © Stokpic

Sich weltweit zur Schulernährung, zu Schulverpflegungsprogrammen und Qualitätsstandards auszutauschen und zu vernetzen: Das ist das zentrale Ziel der neuen „School food global hub“, einer Online-Wissensplattform, für die die Food and Agriculture Organziation und das World Food Programme der Vereinten Nationen jetzt den Startschuss gegeben haben.

Die Plattform „School food global hub“ spricht Verantwortliche und Akteure für Schulernährung weltweit an, ihr Wissen, ihre Strategien und ihre Erfahrungen zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Schulmahlzeiten über das Portal mit anderen Ländern zu teilen. Das globale Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Neben der Food and Agriculture Organziation (FAO) und dem World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen ist die School Meals Coalition (SMC) ein weiterer Projektpartner. Diese Länderkoalition, initiiert vom WFP unter Beteiligung Deutschlands, setzt sich dafür ein, Schulernährungsprogramme weltweit massiv auszubauen. Die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellte Plattform ist eine Maßnahme im Rahmen der Aktivitäten der SMC.

Die „School food global hub“ soll u.a. dazu beitragen, dass sich Wissenschaft und Praxis stärker vernetzen und Erfolge sowie Good-Practice-Beispiele unter dem Motto „Sharing our learnings“ weltweit transparent werden.





Zum Portal: School food global hub

Ziel: Für alle Kinder und Jugendlichen täglicher Zugang zu Schulmahlzeiten

Im Rahmen eines international besetzten Webinars mit mehr als 200 Teilnehmenden wurde die Plattform am 23. Juni 2022 vorgestellt. Über das Wissensportal sollen alle Länder weltweit unterstützt und motiviert werden, Qualitätsstandards für Schulverpflegungsprogramme zu definieren und zu implementieren. Dr. Doris Heberle vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft betonte in ihrem Grußwort die hohe Bedeutung von Schulmahlzeiten für Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit und unterstrich das gemeinsame Ziel, bis 2030 weltweit allen Kindern und Jugendlichen täglich Zugang zu Schulmahlzeiten zu ermöglichen.

Austauschs- und Wissensplattform – Datenbank

Die globale Wissensdatenbank spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an: Lehrkräfte, Küchenpersonal, Verantwortliche in Politik und Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, Wissenschaftler*innen, Organisationen der Vereinten Nationen, Nicht-Regierungsorganisationen und alle weiteren Akteure, die in irgendeiner Art und Weise in die Organisation von Schulernährung eingebunden sind. Damit soll der Dialog gefördert werden, um das hohe Präventionspotential von Schulmahlzeiten deutlich zu machen und dazu beizutragen, dass Qualitätsentwicklungsprozesse auf den Weg gebracht werden. Weltweit sind alle Länder und Akteure aufgerufen, ihr Land und ihre Aktivitäten über das Portal der interessierten Weltöffentlichkeit vorzustellen.

Quelle und weiterführende Informationen

  • Webinar „Launch of School food global hub” am 23. Juni 2022