Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesernährungsministerin Julia Klöckner

Rückblick Bundeskongress Schulverpflegung 2018

Quelle: BMEL-Thomas Meyer

Der Bundeskongress Schulverpflegung am 6.11.2018 im Berliner Humboldt Carré hat Transparenz in das komplexe Thema der Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung gebracht. Denn genauso vielfältig wie eine ausgewogene Ernährung ist auch die Schulverpflegung in den über 11.000 Kommunen in ganz Deutschland organisiert.

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner stellte erste Ergebnisse der vom BMEL beauftragten Studie Kosten- und Preisstruktur in der Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor.

Mit der Studie ist erstmals nachgewiesen, dass der im Koalitionsvertrag vereinbarten flächendeckenden Verbreitung des DGE-Qualitätsstandards aus Kostengründen nichts im Wege steht. Gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt Bundesministerin Klöckner dafür, Qualitätsstandards für Schulessen flächendeckend in allen Schulen zu verankern.

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Quelle: BMEL

Schulverpflegung muss noch vielmehr als bisher als ein gestaltbarer Prozess verstanden werden, der eines professionellen Managements bedarf und alle Akteure von den essenden Kindern und deren Eltern über die Pädagogen, Schulleitungen und -träger ebenso wie die Verpflegungsanbieter mit einbindet. Über die verschiedenen Strategien und Konzepte von Kommunen und Schulen wurde mit Vertretern aus ganz Deutschland auf den beiden Podien „Schulverpflegung als gesellschaftliche Verantwortung“ und „Schulverpflegung als kommunale Aufgabe“ diskutiert.

Einig waren sich alle Diskutant*innen, dass die gesellschaftliche Tragweite von Schulverpflegung nach wie vor noch unterschätzt wird. Es geht hierbei nicht nur ums satt werden, das gemeinsame Essen ist Ausdruck unserer kulturellen Vielfalt, der gelebten Verbraucherbildung, der Prävention und des sozialen Miteinanders: Ganz nebenbei lernt junge Mensch viel über sich und über ihre Mitmenschen.

Kommunale Vertreter wie Schulleitungen verwiesen auf die steigenden gesellschaftlichen Anforderungen, die an die Institution Schule gestellt werden. Denn für viele Kinder ist Schule heute nicht mehr nur ein institutioneller Ort des Lernens, sondern längst ein Lebensraum, in dem sie den Großteil des Tages verbringen. Eine hochwertige und abwechslungsreiche Verpflegung gehört für sie wie auch für die Pädagog*innen ganz selbstverständlich mit dazu. Diesem Anspruch in allen Schulen in Deutschland umzusetzen, ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam von allen Akteuren zu lösen ist.

„Die Verantwortung dafür, dass alle Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen in Deutschland „gut und gerne“ essen und trinken liegt bei uns Erwachsenen.“
Dr. Anke Oepping

Die ausfürlichen Ergebnisse der Kosten- und Preisstrukturen der Schulverpflegung (KuPS) finden Sie hier, eine Kurzpräsentation der Ergebnisse steht hier für Sie bereit.

Die Presseinformation des BMEL zum Bundeskongress Schulverpflegung steht hier zum Download bereit.

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Quelle: BMEL

Weitere Ergebnisse des Bundeskongresses Schuleverpflegung

Grafik: Buntes Essen und Trinken Quelle: BMEL

Neue Kostenstudie Schulverpflegung

Erste Ergebnisse der DGE-Studie zu Preis- und Kostenstrukturen in der Schulverpflegung veröffentlicht.

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Pressekonferenz mit Bundesministerin Julia Klöckner und Bundesminister Jens Spahn Quelle: BMEL/ Meyer

Klöckner und Spahn für gutes Schulessen

Klöckner und Spahn werben anlässlich der Vorstellung der Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung für flächendeckende DGE-Qualitätsstandards.

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